Erfolgsgeschichten

GCF Juniors

Hier findet ihr ein paar Geschichten zu unseren Erfolgen

Mannschaftmeisterschaft 2015 – aus Sicht unseres Coaches

2015 fuhr der GC Föhrenwald mit einer Mischung aus erfahrenen Mid-Amateuren und jungen hungrigen Spielern zu den Mannschaftsmeisterschaften in St. Veit-Längsee. Meine Erwartungen waren nach dem 6 Platz im Vorjahr nicht so hoch. Unser Fan Helmut Fürst und ich waren aber, wie immer, voller Hoffnung!

Nach 2 intensiven Trainingstagen, an denen Platzverhältnisse und Strategie besprochen wurden, waren wir für die Meisterschaft bestens vorbereitetet.

Am ersten Tag ging es gegen Salzburg Eugendorf los. Ich war nicht ganz zufrieden mit unserer Auslosung, da einige uns stärksten Spieler gegen vermeintlich schwächere Salzburger aufgestellt waren. Aber wie es für diese Meisterschaften typisch war, war es eine sehr solide Mannschaftsleistung, die uns zum ersten Mal in der Clubgeschichte den so wichtigen Sieg am ersten Tag beschert hat. Eine Unglaubliche Erleichterung war in der Mannschaft zu spüren, vor allem bei jenen Spielern (und Betreuern), die bereits länger für die Mannschaft spielten und viele schmerzliche Niederlagen am ersten Tag einstecken mussten.

Am zweiten Tag ging es gegen Dellach, einen der Favoriten und den Vizemeister von 2014, um den Einzug ins Finale. Nach dem wir gegen Salzburg einige Matches deutlich für uns entscheiden konnten, ging es gegen Dellach wesentlich enger zu. Markus Habeler konnte sein Match zwar deutlich gegen Markus Stampfer mit 6/5 gewinnen, aber danach war es Spannung pur.

Unsere beiden Vierer konnte ihre Matches möglichst knapp auf Loch 18 für sich entscheiden und nach einer sehr starken Leistung von Lukas Eineder, der gegen den Long Hitter Daniel Moretti mit 2/1 gewinnen konnte, stand es Fest. Wir waren im FINALE!!

Ich stand beim Grün 17 wo Lukas sein Match zu Ende spielte. In dem Moment als es feststand, dass wir ins Finale sind und somit auch die erste Medaille in der Vereinsgeschichte (Herren Allgemeine Klasse) holen würden, hatte ich mehrere Tränen in meine Augen.

Somit ging es im Finale gegen Murhof, den haushohen Favoriten. 

Die Murhofspieler waren sehr siegessicher und haben sich vor der Runde kleine Sektflaschen ins Bag gesteckt, aber wir Föhrenwalder wollten es anders!

Das Finale war von klaren Entscheidungen geprägt. Murhof konnte den ersten Vierer klar mit 6/4 gewinnen, wir gewannen den zweiten Vierer mit 4/3. Das erste Einzel konnte Timon Baltl (jetzt Spieler auf der Challange Tour) mit 5/4 Gewinnen, Markus Habeler konnte das 3 Match für Föhrenwald mit 5/4 gewinnen. Max Lechner lag in seinem Match weit und konnte schon auf Loch 14 seinem Gegner die Hand geben und den dritten Sieg für Föhrenwald fixieren. Es sah gut aus. Auch Lukas Varga und Lukas Eineder waren in ihren Matches vorne. Doch ich wollte nicht träumen. Zu viel hatte ich schon über die Jahre miterlebt. 

Nur wenig später lässt Lukas Varga auf Loch 16, er liegt zu diesem Zeitpunkt 2 Auf, seinem Gegner einen kurzen Putt putten. Sein Gegner verschiebt den Putt.

Stille.

Dann bricht der Jubel aus. Wir sind MANNSCHAFTS-STAATSMEISTER!

Der Meisterschaftspokal war, nach einer unglaublichen Mannschaftsleistung, endlich im GC Föhrenwald!!

Ein unglaubliches Gefühl, das ich hoffe wieder erleben zu dürfen!

 

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Markus’ Sieg bei den Lignano Open 2017

Das war eine unglaubliche Woche! Ich war die Wochen davor nicht ganz zufrieden mit meinem Golfspiel, vor allem auf den Grüns hatte ich einige Probleme. Ich erinnere mich, Fredrik ein Unmenge an Videos geschickt zu haben.

Lustigerweise war ich auch mit meinem langen Spiel nicht ganz happy. Ich spielte einen Draw, wollte aber den Fade sehen. Mir blieb also nichts anderes übrig, als mit dem Draw über die Runden zu kommen.  Am ersten Tag fing ich etwas verhalten an, musste ein paar mal ums Par kämpfen. Ich war sehr glücklich, als ich die erste Runde mit 4 unter Par beendete. Am zweiten Tag lief gleich alles von Anfang an. Ich lochte alles ein und machte absolut keinen Fehler. Mit der 8 unter Par Runde an diesem Tag lag ich nur noch 1 Schlag zurück! In dieser Situation war ich als Profi noch nie!

Mein Glück war es wohl, dass ein Kärntner Urlauber am letzten Tag zu mir kam und mich fragte ob es für mich in Ordnung sei, wenn er mich begleitet – Er würde mir gerne zuschauen. Ich kannte den Mann nicht, aber begleitete mich in der Folge die ganze Runde. Wir haben relativ viel geredet, wodurch ich zwischen den Schlägen nicht zu viel an die Situation gedacht habe.

Nach 9 Loch lag ich bereits in Führung! Doch auf der 10 habe ich den Wind falsch eingeschätzt und musste gleich ein Doppel-Bogey hinnehmen. Ich habe zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an den Sieg gedacht. Zwar konterte ich schnell mit einem Birdie, welches aber sofort wieder durch ein Bogey zunichte gemacht wurde. Doch ich war einfach so gut auf den Grüns und konnte erneut 2 Birdies einlochen.

Mit Gesamt 16 unter Par musste ich ins Stechen mit 3 anderen Pros. Wir spielten uns den Sieg auf dem 9. Loch, einem Dogleg Par 5, aus.

Mein Abschlag war der Schlechteste. Ich konnte den Ball nur ins Rough ca. 70m vor die Fahne vorlegen. Doch meine Gegner machten bei ihren zweiten Schlägen Fehler und brachten sich in keine guten Ausgangslagen.
Im Endeffekt war ich mit einem 3m Birdie Putt am Nähesten an der Fahne. Da ich das ganze Turnier über einfach phänomenal geputtet habe, war ich so selbstbewusst den Putt zu lochen. Ich wusste es schon im Vorhinein! Als der Ball dann ins Loch fiel, war es dennoch etwas Surreal.

Ich hatte gewonnen!

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Maxi’s 3. Platz bei den Spanish Amateur 2021

In der Vorbereitung für mein erstes Turnier in dieser Saison, entschloss ich mich mit meinem Nationalteamkollegen Christoph Bleier  schon 1 Woche früher nach Spanien zu fliegen. Die Anlage sowie die Qualität war, wie jedes Jahr, ein Traum. Schnelle Grüns, kurz gemähte Fairways und ein tricky Layout, was unüberlegtestes Spiel sofort bestraft, ließen mein Herz sofort höher schlagen – ein wahrer Championship Platz.

Nach den Vorbereitungen stand für die ersten 2 Runden Strokeplay an, bei dem sich die Besten 32 für das Matchplay qualifizieren. Nach 2 soliden Runden fand ich mich in den Top 15 wieder und bereitete mich somit auf das Matchplay vor. Der Erfolg gab mir zwar Recht, doch mit meinem Putter hatte ich noch ein wenig zu kämpfen. Ab ins Matchplay.

Die 1. und 2. Runde konnte ich beide auf den letzten Löchern für mich entscheiden und es ging für mich weiter ins 4tel Finale. Meine Beine waren „Meia“, wie man so schön sagt.  3 Runden (inkl. Proberunde) mit 36 Loch Matchplay zeigten seine Wirkung. Regeneration war der Schlüssel. Mit meinem Fitnesstrainer Patrick hatten wir schon im Vorhinein geplant, was abseits des Platzes geschehen soll. Genügend Schlaf, viel Wasser und abwechslungsreiche Ernährung war das Ziel.

Im 1/4-Finale trat ich gegen den Schweizer an, der am Vortrag Niklas Regner geschlagen hatte. Es war ein Hin und Her – 1 Down, 1 Up. Es ging über alle 18 Loch und schließlich ins Stechen. Auf dem ersten Extraloch (Par 5) musste ich vorlegen, da mir der Abschlag etwas missglückte. Mein Gegner lag mit 2 auf 10m bergab zur Fahne. Aus 70m 7m kurz, hätte ich mir auch besser vorgestellt. Der Schweizer schlägt seinen Ball 1,5m übers Loch -> Wadlbeißer bekanntlich. 7m leichtes rechts Break über eine Welle. Es klingelt – der Ball fällt ins Loch. Der Schweizer vergab den Putt und ich war im Semifinale.

Schnell etwas zu essen, die Quads massieren und ab aufs Tee. Mit ein paar unglücklich ausgehenden Schlägen musste ich Lochverluste hinnehmen, doch ich konnte sie mit meinem Approach Game wieder wettmachen. Ich war 2 auf nach 16. Doch der Franzose zündete seinen Turbo und konnte mit 2 Lochgewinnen wieder ein Stechen herausholen. 126 Loch in 5 Tagen hinter mir. Es gibt so Zeitpunkte wo man nur mehr ausführt – das war so ein Moment. 1. & 2. Extraloch geteilt, dank guten Saves. Am 3. Loch lies sich der Franzose auf dem Par 3 einen 1m Putt, ich einen 6m Putt. Er traf, ich nicht.

Ich hatte verloren. Nicht das was ich mir in dieser Situation vorgestellt hatte. Am nächsten Tag freute ich mich dann doch, da ich international meinen ersten großen Erfolg verbuchen konnte!

 

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Pauli’s erster Staatsmeistertitel 2021

Ich habe mich schon sehr auf die Staatsmeisterschaften gefreut – es waren ja auch meine ersten. Ich habe dieses Jahr den Platz schon mit meinem Papa gespielt, deswegen kannte ich ihn schon. Das Wetter war schlecht, ganz viel Regen. Aber das macht mir nichts aus. Ich habe beide Runden mit Ben und Henry aus Deutschland gespielt – die haben richtig gut gespielt und wir hatten richtig Spaß – auch danach im Hotel waren wir gemeinsam schwimmen.

Nach dem ersten Tag war ich vorne, aber dann am zweiten Tag wurde es nochmal ganz schön knapp, weil Julian so gut gespielt hat. Nach der zweiten Runde waren wir gleich und wir wussten lange nicht wie das jetzt ist – wer gewonnen hat und wie das gewertet wird. Da war ich richtig aufgeregt. 

Als wir dann erfahren haben, dass es ein Stechen gibt – hab ich mich sooooo gefreut – so richtig cool war das. Ich hab das schon oft im Fernsehen gesehen aber für mich selbst war es mein Erstes. Wir wurden dann beide zum Abschlag von Loch 9 gebracht und ich hab dann mit einem Par gewonnen.

Gleich am Anfang konnte ich es nicht glauben. Bei der Siegerehrung hab ich dann den großen Pokal bekommen, den hab ich dann die ganze Autofahrt gehalten. Da es ein Wanderpokal ist, muss ich den nächstes Jahr leider wieder hergeben oder ich gewinne ihn nochmal – hoffentlich : – )

 

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